Es weht seit Dienstag ununterbrochen kräftig auf unseren Strand und die Temperaturen lassen uns lange Hosen und Jacken tragen.
Auch heute erreichte uns die Nachricht, dass die angekündigte morgendliche offizielle Schwimm-Trainingssession wg. des Sturmes in Verbindung mit dem Wellengang abgesagt wurde. Der direkt neben dem geplanten Schwimmstart gelegenen Kleinboothafen ist ebenfalls für Schiffe gesperrt worden.
Für den morgigen Wettkampftag wird ein "leichtes Abflauen" des Windes erwartet und die Möglichkeit, einen Schwimmstart mit einer erhöhten Anzahl an Begleitbooten durchzuführen.
Wir sind gespannt und hoffen, dass es nicht schon wieder zu einem Duathlon, d.h. einem IRONMAN Wettbewerb mit zwei Lauf- und einem Radpart.
Die sportliche Seite von Dirk Lonnemann. Aktuelles von meinen Wettkämpfen, den Trainingsvorbereitungen und alles, was den Betrachter interessieren mag.
Samstag, 30. November 2013
Freitag, 29. November 2013
Karibische Wetterkapriolen
Während der ersten 8 Tage unseres Aufenthaltes haben wir einen fantastischen heißen und feuchten karibischen Sommer erlebt. Gegen Dienstagabend änderte sich das Wetter deutlich, eingeleitet mit einem imposanten tropischen Gewitter. Wie mit einem Schalter angeknipst brach mit heftigem Regen begleitet ein starker Wind um die 6 Bft. über uns herein, der seitdem ohne Pause senkrecht auf unsere Anlage trifft. Damit einher gingen ein Temperatursturz von 10 Grad Celsius sowie eine drastisch reduzierte Luftfeuchtigkeit. Es mutet jetzt schon an wie ein Sommer auf Sylt mit kräftigem Wind bei gemäßigten Temperaturen, die bisweilen eine lange Hose und ein Shirt bzw. eine Windjacke erforderlich machen.
Das Strandleben liegt seitdem vollkommen brach. Mit Schaufelbagger
und Schubkarren versuchten Angestellte des Melia Resorts den Sand zu retten,
der mehr und mehr von der Brandung weggespült wurde. Die Liegen sind auf einem
geschützteren Strandabschnitt zusammengestapelt in der Hoffnung, nicht
weggeblasen zu werden.
An Schwimmtraining ist bei diesen Bedingungen nicht zu
denken. Rote Fahnen wehen an der gesamten Küste. Zu hoch sind die Wellen und zu
stark ist die Strömung. Nach 48 Stunden Sturm ohne Pause machen sich Sorgen
breit, dass der Wettkampfablauf am Sonntag gestört werden könnte. Neben einer Beeinträchtigung
beim Schwimmen würde der Wind reichlich auf die Radstrecke einwirken, da diese zum
großen Teil ungeschützt an der Küstenlinie verläuft. Der Aerodynamik auf dem
Rad kommt bei diesen Bedingungen eine besondere Bedeutung zu.
Auf unseren schönen seeseitigen Balkon müssen wir im
Augenblick verzichten. Wenn wir die Tür öffnen, haben wir augenblicklich den
Sturm im Zimmer sowie einen Lärm von der Brandung und dem Wind, der Ohren
betäubend ist.
Beim Abholen der Startunterlagen wurden als Präsente
Soft-Shell-Jacken an die Athleten ausgegeben. Hatte der Veranstalter schon eine
Ahnung von den Entwicklungen an der Wetterfront?!
Sonntag, 24. November 2013
Trainingsalltag, aufgelockert
Nach einer Woche auf der Inselgruppe war es an der Zeit, einen Schritt in Richtung Mobilität zu tun. Wir haben seit heute für den Rest des Aufenthaltes einen Roller gemietet und ihn gleich genutzt, um gemeinsam eine Runde um die Insel zu drehen.
Die Eindrücke haben wir festgehalten:
Die Eindrücke haben wir festgehalten:
Weitere Fotos gibt es hier
Samstag, 23. November 2013
Murphys Law schlägt erbarmungslos zu
Aberglaube ist eigentlich nicht meine Sache. Aber die blöden Zufälle häufen sich mit zunehmender Entfernung zum Heimatort.
Ich bin in meiner Firma ja auch als IT-Administrator tätig. Da können schon einmal Probleme auftauchen, die ein Eingreifen erfordern. Das ist der Grund, warum ich einen Urlaubsort nie ohne mein Notebook im Gepäck aufsuche und bei der Reise- und Hotelbuchung klarmache, dass ein WLAN vorhanden sein muss.
So habe ich auch dieses Mal ein Resort ausgesucht, bei dem ein freies WLAN auf dem gesamten Gelände im Prospekt zugesichert wurde.
Als wir bei unserer Ankunft kurz die Zugangsdaten anforderten, wurde uns mitgeteilt, dass WLAN ausschließlich im Umkreis von 30m um den Empfangstresen in der Lobby zur Verfügung stünde. Mitnichten und noch nie wäre/war es in den Apartments und Zimmern vorhanden und man verstehe die Aussage des Prospektes auch nicht. Das war schon ein schlechtes Zeichen, aber es ging noch weiter.
Schon in der dritten Nacht gegen drei Uhr morgens weckte mich das Handy und ich erhielt die Nachricht aus Kiel, dass die Telefonanlage im Büro ausgefallen sei. Daraufhin packte ich mein Notebook ein und ging in die Lobby. Hier musste ich feststellen, dass das WLAN ausgefallen war. Ich informierte den überraschten Nachtwächter und der teilte mir mit, dass er nichts machen könne und ich den Morgen abwarten müsse.
Um 6:30 Uhr klappte dann der Remotezugriff über eine endlich stehende, aber sehr langsame WLAN-Verbindung. Ein ISDN-Gateway war ausgefallen, und als wäre das nicht schon schlimm genug, erklärte die Firma, die uns das Gerät vor zwei Jahren geliefert und installiert hatte, dass sie sich wg. Überlastung auf absehbare Zeit nicht um eine Fehlerbehebung kümmern könne. Währenddessen war im Büro in Kiel kein Anruf möglich, weder ein- noch ausgehend.
Einige Stunden verbrachte ich im Internet surfend mit Anleitungen zu Fehlerbehebungen oder alternative Lösungsmöglichkeiten, dann auch skypend mit einem Kollegen vor Ort, um eine Behebung durchzuführen. Das dauerte viele Stunden, Tage übergreifend, auch deshalb, weil das Netz hier sehr langsam und äußerst instabil war, d.h. immer wieder ausgefallen ist.
Erste Erfolge bei der Fehlerbehebung stellten sich ein nach zwei Tagen Arbeit an dem defekten Gerät und dann erhielten wir auch Unterstützung durch einen Experten eines alternativen Systemhauses. Insgesamt drei Tage und Nächte brauchten wir, um alles wieder in einem Zustand zu haben, wie es sein sollte und vorher war, fehlerfrei!
Diese Tage waren schon extrem, durfte ich doch ein Hauptanliegen unserer Reise nicht aus den Augen verlieren. Schließlich habe ich ein halbes Jahr trainiert, um an diesem IRONMAN teilzunehmen, und Trainingsausfall kurz vor Schluss ist keine gute Option für ein Erfolg versprechendes Rennen. Also war neben dem Debuggen der IT auch das Training durchzuführen, und das hat echt Nerven gekostet.
Hoffentlich bleibt es jetzt dabei, damit wir hier machen können, wofür wir hier sind, zum Urlauben, Trainieren und für den Wettkampf.
Ich bin in meiner Firma ja auch als IT-Administrator tätig. Da können schon einmal Probleme auftauchen, die ein Eingreifen erfordern. Das ist der Grund, warum ich einen Urlaubsort nie ohne mein Notebook im Gepäck aufsuche und bei der Reise- und Hotelbuchung klarmache, dass ein WLAN vorhanden sein muss.
So habe ich auch dieses Mal ein Resort ausgesucht, bei dem ein freies WLAN auf dem gesamten Gelände im Prospekt zugesichert wurde.
Als wir bei unserer Ankunft kurz die Zugangsdaten anforderten, wurde uns mitgeteilt, dass WLAN ausschließlich im Umkreis von 30m um den Empfangstresen in der Lobby zur Verfügung stünde. Mitnichten und noch nie wäre/war es in den Apartments und Zimmern vorhanden und man verstehe die Aussage des Prospektes auch nicht. Das war schon ein schlechtes Zeichen, aber es ging noch weiter.
Schon in der dritten Nacht gegen drei Uhr morgens weckte mich das Handy und ich erhielt die Nachricht aus Kiel, dass die Telefonanlage im Büro ausgefallen sei. Daraufhin packte ich mein Notebook ein und ging in die Lobby. Hier musste ich feststellen, dass das WLAN ausgefallen war. Ich informierte den überraschten Nachtwächter und der teilte mir mit, dass er nichts machen könne und ich den Morgen abwarten müsse.
Um 6:30 Uhr klappte dann der Remotezugriff über eine endlich stehende, aber sehr langsame WLAN-Verbindung. Ein ISDN-Gateway war ausgefallen, und als wäre das nicht schon schlimm genug, erklärte die Firma, die uns das Gerät vor zwei Jahren geliefert und installiert hatte, dass sie sich wg. Überlastung auf absehbare Zeit nicht um eine Fehlerbehebung kümmern könne. Währenddessen war im Büro in Kiel kein Anruf möglich, weder ein- noch ausgehend.
Einige Stunden verbrachte ich im Internet surfend mit Anleitungen zu Fehlerbehebungen oder alternative Lösungsmöglichkeiten, dann auch skypend mit einem Kollegen vor Ort, um eine Behebung durchzuführen. Das dauerte viele Stunden, Tage übergreifend, auch deshalb, weil das Netz hier sehr langsam und äußerst instabil war, d.h. immer wieder ausgefallen ist.
Erste Erfolge bei der Fehlerbehebung stellten sich ein nach zwei Tagen Arbeit an dem defekten Gerät und dann erhielten wir auch Unterstützung durch einen Experten eines alternativen Systemhauses. Insgesamt drei Tage und Nächte brauchten wir, um alles wieder in einem Zustand zu haben, wie es sein sollte und vorher war, fehlerfrei!
Diese Tage waren schon extrem, durfte ich doch ein Hauptanliegen unserer Reise nicht aus den Augen verlieren. Schließlich habe ich ein halbes Jahr trainiert, um an diesem IRONMAN teilzunehmen, und Trainingsausfall kurz vor Schluss ist keine gute Option für ein Erfolg versprechendes Rennen. Also war neben dem Debuggen der IT auch das Training durchzuführen, und das hat echt Nerven gekostet.
Hoffentlich bleibt es jetzt dabei, damit wir hier machen können, wofür wir hier sind, zum Urlauben, Trainieren und für den Wettkampf.
Wie ein nasser Schwamm ...
... liegt die Insel Couzmel direkt vor Cancun auf der Halbinsel das Bezirks Quintana Roo.
Hier ist gerade Regenzeit und das kann man überall sehen und fühlen. Die Luftfeuchtigkeit ist immens, viel höher, als wir es von Kona auf Hawaii kennen.
Die Straßen haben hier keine Drainagen wie bei uns üblich, daher kann das Wasser vielerorts nicht ablaufen. Autofahrten oder aber auch Läufe auf den Gehwegen erfordern einen beherzten Umgang mit dem Medium Wasser.
Das Inselinnere, und das ist quasi alles landeinwärts neben der inselumsäumenden Straße, ist ein wahrer Dschungel mit großem Sumpf- und Feuchtgebiet. Die Schönheit erschließt sich schon mit einem flüchtigen "Blick über den Zaun".
Hier ist gerade Regenzeit und das kann man überall sehen und fühlen. Die Luftfeuchtigkeit ist immens, viel höher, als wir es von Kona auf Hawaii kennen.
Die Straßen haben hier keine Drainagen wie bei uns üblich, daher kann das Wasser vielerorts nicht ablaufen. Autofahrten oder aber auch Läufe auf den Gehwegen erfordern einen beherzten Umgang mit dem Medium Wasser.
Das Inselinnere, und das ist quasi alles landeinwärts neben der inselumsäumenden Straße, ist ein wahrer Dschungel mit großem Sumpf- und Feuchtgebiet. Die Schönheit erschließt sich schon mit einem flüchtigen "Blick über den Zaun".
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